Baccarat
Beim Casino-Spiel Baccarat, das auf eine längere europäische Tradition zurückgreifen kann, besteht der Zweck des Spiels darin, mit einer maximalen Anzahl von drei Karten, mindestens aber zwei Karten einen Score-Wert von idealerweise neun zu erreichen. Die Wertigkeiten der einzelnen Karten unterscheiden sich dabei erheblich vom BlackJack. Die Karten mit den Zahlen 2 bis 9 haben beim Baccarat die Wertigkeit ihrer Augen. Das Ass zählt nur 1 Punkt, während die Bildkarten, also Jack (Bube), Queen (Dame) und King (König), aber auch die Zehner jeweils mit Null gerechnet werden. Überschreitet der Score rechnerisch die 10, so wird die letzte Ziffer des Ergenisses herangezogen werden, so dass also ein Score von 14 als vier oder ein Score von 17 als 7 gewertet wird. Ein Score von 10 zählt demnach als Null.
Der Gewinn ist für den Spieler so hoch wie sein getätigter Einsatz. Gewinnt die Bank, gehen 5% an das Casino, das beim Baccarat von den verlorenen Spielerwetten lebt.
Wetten der Spieler können auf die Spielerhand, die Bank (= das Casino) oder ein Unentschieden abgegeben werden. Vier bis acht Kartendecks werden eingesetzt.
Gespielt wird an im Vergleich zum klassischen Baccarat kürzeren Tischen. Nach dem Wetteinsatz werden vier verdeckte Karten ausgegeben, für Banker und Spieler jeweils zwei. Der Banker selbst kann auch ein Spieler sein, der nicht vom Casino stammt.
Die dritte Karte wird nicht unter allen Umständen gezogen. Bei einem Score von 0-4 wird eine weitere Karte gezogen, bei fünf ist dies optional. Bei Werten von sechs und sieben hält der Spieler seine zwei Karten. Bei 8 oder 9 deckt der Spieler sofort auf. Der Banker kann in diesem speziellen Fall nunmehr seinerseits keine weitere Karte ziehen.
Ein Score von 0-5 wird auch als Baccarat bezeichnet.